Bodenarbeit
In der Bodenarbeit bereiten wir dein Pferd sowohl körperlich als auch geistig auf das Reiten vor. Sollte dein Pferd bereits geritten sein, dann hilft die Bodenarbeit unabhängig vom Alter und Trainingszustand alle Hilfen zu verfeinern bzw. neu zu erlernen. Diese sind dann mit Leichtigkeit auf das Reiten zu übertragen. Du selbst erarbeitest und vertiefst dein Wissen zum Zusammenspiel der Hilfen und schulst gleichzeitig deinen Blick und dein Gefühl für ein ausbalanciertes Pferd.

Handarbeit
Die Handarbeit ist das Bindeglied zwischen der Arbeit vom Boden und dem Reiten. Du und dein Pferd erlernen die Gebiss- und Zügelhilfen, und das feine Führen zwischen den Hilfen in den Lektionen. Gleichzeitig schulst du deine Reiterhand, während du mit beiden Beinen noch sicher am Boden bleibst :-)

Longieren
Bei der Longenarbeit erarbeiten wir die feine Kommunikation nach und nach auf mehr Entfernung. Die Hilfengebung bleibt hierbei identisch mit der aus der Bodenarbeit, da sich das Longieren der Bodenarbeit ausbildungstechnisch anschließt. Im fortgeschrittenen Longieren, werden zusätzlich zu den Gangarten und Tempiwechsel die Seitengänge wie Kruppeherein und Schulterherein integriert. Vorwärts-abwärts und Versammlung, sowohl die Führposition von außen komplettieren die gymnastizierende Longenarbeit.

Reiten
Nach der Erarbeitung aller Hilfen vom Boden fügen wir nun die letzte Hilfe hinzu. Nämlich jene, welche man niemals aussetzen, also sein lassen kann - die Sitzhilfe. Der Reiter kann sich nun auf seinen Sitz konzentrieren, da alle anderen Hilfen sowohl ihm als auch seinem Pferd zur Routine geworden sind. Alles was man am Boden bereits erarbeitet hat, bekommt man beim Reiten geschenkt. Lektionen die früher ein Problem darstellten, sind nun viel leichter umsetzbar. Reiten wird mit Leichtigkeit zur Kunst, wenn die Hilfen nur noch dazu dienen, dem Pferd ein besseres Körper- und Balancegefühl unter dem Reiter zu vermitteln.